Der Naturpark Muldenland soll die Landschaften der Zwickauer, Freiberger und Vereinigten Mulde umfassen,
in etwa vom Erzgebirgsvorland (Waldenburg/Penig -Döbeln/Nossen)) über den Zusammenfluss bei
Colditz bis zur Auenlandschaft bei Eilenburg, eingeschlossen das untere Zschopautal.In Betracht kommen
weiterhin die Parthenaue sowie Teile der großen Waldgebiete der Dahlener Heide, des Colditzer und
Wermsdorfer Forstes. Die darin enthaltenen Natur- oder Landschaftsschutzgebiete machen mehr als die
Hälfte des Muldenlandgebietes aus und können unter dem gemeinsamen Dach „Naturpark
Muldenland" zusammengefasst und zielgerichtet gepflegt und entwickelt werden.
Der Naturpark
Muldenland soll in Zukunft als regionale Dachmarke die ansässigen Städte und Gemeinden,
Unternehmen, Kultureinrichtungen und Touristikanbieter auf dem Markt und in den Medien präsentieren.
Die Muldenregion, die im Sommer 2002 durch das verheerende Hochwasser bundesweit Schlagzeilen machte,
verfügt über eine überdurchschnittliche Kulturdichte, eine reizvolle Landschaft und einen
großen Naturreichtum. Gleichwohl sind diese Potentiale insbesondere für den nachhaltig
landschaftsverträglichen Tourismus derzeit noch nicht voll ausgeschöpft. Daher haben sich die
Initiatoren zum Ziel gesetzt, eine Rechtsverordnung durch den Sächsischen Landtag zur Ausweisung des
Naturparkes Muldenland zu erwirken sowie die dafür nötige Naturparkverwaltung zu schaffen.
Der Verein hat dafür die Wort-Bild-Marke „Naturpark Muldenland ...alles am Fluss" schützen
lassen. Alle Mitglieder des Vereins sind berechtigt, das Logo kostenlos zu nutzen.
Für
Mitglieder kostenfrei ist auch die Nutzung dieses touristischen Internetportals.